Interview mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg

 

Bild Herr Schoon

Die Verbandsgemeinde Schönenberg-Kübelberg war
in der Südwestpfalz Vorreiter in Sachen Bob. 

Die Bob-Botschafterin des Landkreises Kusel 
Annika Lotter konnte Herrn Karl-Heinz Schoon für ein Interview 
zum Thema "Bob in der Verbandsgemeinde 
Schönenberg-Kübelberg" gewinnen.

 

Bob: Herr Schoon, wie sind Sie auf das BOB-Projekt aufmerksam geworden?

Schoon: Bei einer Sitzung unseres Kriminalpräventiven Rates kam BOB zur Sprache. Dieter Lotter, unser Kommunaler Vollzugsbeamter, war sofort dem Programm auf der Spur und hat es mir schmackhaft gemacht!

Bob: Welche Aktionen fanden bereits statt?

Schoon: Wir haben alle Gaststätten unserer Verbandsgemeinde von BOB überzeugt, wir haben Schulen, Geschäfte und Sponsoren von der Sinnhaftigkeit überzeugt. Dann ging es an der Südkreis-Messe 2011 so richtig los. Mehrere hundert Schüsselanhänger gingen weg wie warme Semmeln! Dann haben wir zwei Botschafter in der Region, sind im Internet und haben jetzt sogar einen TV-Spot gedreht.

Bob: Wie ist die Beteiligung innerhalb der Verbandsgemeinde?

Schoon: Die Beteiligung der Gaststätten liegt bei knapp 100 %. Schätzungsweise haben wir 500 BOB-Schlüsselanhänger verteilt. Die Resonanz ist durchweg positiv.

Bob: Welche Unterstützer konnten geworben werden?

Schoon: Wir brauchen die Schulen, die Fahrschulen und interessiere Gewerbetreibende. Schön ist, dass unsere Sponsoren auch über ein Jahr hinaus bei der Stange bleiben. Auch überregionale Förderer haben sich bei uns engagiert, so z.B. der ADAC, der BADS, die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und der TÜV Rheinland.

Bob: Wie wird BOB angenommen?

Schoon: Sehr gut bei den Jugendlichen. Leider hatten wir auch einen älteren Fahrradfahrer, der den BOB-Anhänger nicht in unserem Sinne eingesetzt hat. Den konnten wir aber auch überzeugen, nun positiv für das Projekt aktiv zu werden.

Bob: Wo sind in der Verbandsgemeinde die Schlüsselanhänger erhältlich?

Schoon: Zunächst beim Bürgermeister, im Bürgerbüro des Rathauses, an unseren weiterführenden Schulen und den ortsansässigen Fahrschulen und Apotheken. Und selbstverständlich auch in den teilnehmenden Gaststätten.

Bob: Welche Rolle spielt die Prävention von Alkohol- und Drogenkonsum in Ihrer Verbandsgemeinde?

Schoon: Auch in ländlichen Gegenden darf man sich das Leben nicht schöner malen als es ist. Wir sehen Drogen- und Alkoholmissbrauch nicht nur bei ausgewählten Veranstaltungen sondern auch andernorts. Prävention ist der Schlüssel! Wir wollen nicht warten, bis das Kind im Brunnen liegt. Außerdem nutzt es nichts, mit dem erhobenen Zeigefinger durchs Land zu gehen. Wir appellieren per BOB an die Vernunft und Selbstbestimmung der Jugendlichen.

Bob: Welchen Stellenwert messen Sie dabei der BOB-Kampagne zu?

Schoon: Da gibt es für mich zwei Aspekte. BOB kommt aus Belgien und ist inzwischen in vielen deutschen Bundesländern unterwegs. Das verbindet und schafft Vertrauen. Außerdem ist es sehr gut auf die Zielgruppe hin ausgerichtet. BOB spricht die Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren besser an als so manche „kopflastige“ Aufklärungskampagne. BOB macht Spaß und ist cool!

Bob: Was wollen Sie den jungen Menschen mit der BOB-Kampagne vermitteln?

Schoon: Alkohol soll nicht nur als böse Droge gebrandmarkt werden. Irgendwie gehört ein Bier schon zu Teilen unserer Kultur. Wichtig ist es mir, den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zum Gesprächsthema zu machen. Es darf nicht „uncool“ sein, auf Alkohol zu verzichten, wenn man mit dem Auto fährt. Im Gegenteil, dass muss Anerkennung finden und toll sein!

Bob: Welche Aktionen sind in Zukunft geplant?

Schoon: Da steht im Vordergrund unser BOB-Aktionstag im Juni, in der Woche der Verkehrssicherheit. Da gibt es Information, Aufklärung, aktive Beteiligung, Essen und Trinken und Musik. Außerdem wird am Rosenmontag unser BOB-Botschafter Tobias Amann, der aufstrebende Rallye-Fahrer aus Schönenberg-Kübelberg, mit seinem neuen Boliden mit BOB-Aufklebern am Umzug teilnehmen. Bei den lokalen Gewerbeschauen wird BOB von uns präsentiert.

Bob: Was erwarten Sie vom neuen Internet-Portal „Pfalz-BOB“?

Schoon: Ein Internetportal ist inzwischen zum absoluten „Muss“ einer Aktion für Jugendliche geworden. Spannend wird es sein, auch in den interaktiven Diensten wie Twitter, Facebook und YouTube präsent zu sein, dieser muss dringend bald folgen.

Bob: Herr Schoon, vielen Dank für Ihre Zeit und Unterstützung.

Schoon: Sehr gerne.

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