Interview mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kusel

Und wieder ein kurzes Interview. Dieses Mal war BOB bei Herrn Dr. Spitzer zu Gast.

BOB: Herr Dr. Spitzer wie sind sie auf das Projekt BOB aufmerksam geworden?

Spitzer: Das Projekt „BOB“ wurde bei einer Sicherheitskonferenz Westpfalz in Kaiserslautern vorgestellt.Rtemagicc Dr Spitzerjpg

BOB: Wie ist die Beteiligung innerhalb der Verbandsgemeinde Kusel?

Spitzer: Gastronome in Kusel haben BOB durchweg positiv angenommen und waren bereit die Aktion zu unterstützen.

BOB: Wer unterstützt BOB in der Verbandsgemeinde?

Spitzer: Ich selbst als Verbandsbürgermeister, der kommunale Vollzugsbeamte, Jugendpfleger, sowie Vertreter vom Kriminalpräventiven Rat.

BOB: Welche Aktionen fanden bereits statt?

Spitzer: Mehrere Informationsveranstaltungen durch Kriminalpräventiver Rat, z.B. bei der H&H Messe 2012 und bei dem Marktplatzfest 2012.

BOB: Wie wird BOB angenommen?

Spitzer: Jugendliche Bewerten das Projekt sehr positiv, ohne aber wirklich gebrauch von BOB zu machen. Jugendliche haben das Problem (Fahren ohne Alkohol) erkannt und organisieren sich selbst. Eine verbindliche Auswertung des Projektes hat nicht stattgefunden.

BOB: Wo sind in der Verbandsgemeinde die Schlüsselanhänger erhältlich?

Spitzer: Im Haus der Jugend Kusel, Trierer Str. 61, 66869 Kusel

BOB: Welche Rolle spielt die Prävention von Alkohol- und Drogenkonsum in Ihrer Verbandsgemeinde?

Spitzer: Wir führen innerhalb der VG Kusel seit Jahren Prävention gegen Sucht durch. Wir veranstalteten eine Präventionsreihe „ Jugend und Alkohol“ an der mehrere Ortsgemeinden Teil nahmen und viele Bürger angesprochen wurden. Weiterhin arbeiten wir im Arbeitskreis „Sucht“ aktiv mit. Im Rahmen der Jugendpflege ist Prävention eines der wichtigsten Tätigkeitsfelder.

BOB: Welchen  Stellenwert messen sie dabei dem BOB-Projekt zu?

Spitzer: BOB ist nur eine Methode und spricht nicht alle Jugendlichen an. Deshalb muss Prävention breiter aufgestellt sein. BOB wird von Seiten der Jugendpflege nicht als wichtigster Teil der Prävention gesehen, sondern als ein Baustein der Prävention.

BOB: Was möchten sie jungen Menschen mit der BOB-Kampagne vermitteln?

Spitzer: Fahren ohne Alkohol und dabei sicher nach Hause ankommen. Verantwortung gegenüber sich selbst und den Mitmenschen. Ein gesundes Leben und kontrolliertem Umgang mit Alkohol.

BOB: Welche Aktionen sind in Zukunft geplant?

Spitzer: Wir wissen von den neusten Statistiken der Polizei Kusel, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss  in unserer Region eher rückläufig ist, und dass sich bei jungen Menschen ein Umdenken durchgesetzt hat. Natürlich ist das Problem nicht verschwunden, der Aspekt, Fahren unter Alkohol, ist derzeit nicht unser Schwerpunkt der Präventionsarbeit.

Sollten die Anzeichen sich ändern, dass wir in dieser Richtung mehr machen müssen, werden wir sofort reagieren.

BOB: Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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